Orientierungslauf

Der Orientierungslauf (kurz OL) ist eine Laufsportart, die aus zwei Komponenten besteht: dem Orientieren und dem Laufen. Beim Orientierungslauf werden mit Hilfe von Karte und Kompass bestimmte Kontrollpunkte im Gelände in möglichst kurzer Zeit angelaufen.

Quelle: OL-Wiki

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Was ist Orientierungslauf?

Beim Orientierungslauf werden Kontrollpunkte im Gelände, welche auf einer Karte eingezeichnet sind, in vorgegebener Reihenfolge angelaufen. Diese Kontrollpunkte, welche Posten genannt werden, müssen in möglichst kurzer Zeit auf einer selbstgewählten Route angelaufen werden. Bei einem Posten handelt es sich um rot-weiße prismenförmige Schirme, an denen sich eine Markierungsvorrichtung befindet.

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Das Besondere beim Orientierungslauf ist das selbstständige Planen und Finden der schnellsten Route. Da kein Lauf einem anderem gleicht, ist Orientierungslauf eine sehr abwechslungsreiche Sportart.
Außer läuferischer Kondition ist auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit beim Orientieren erforderlich.

Da Orientierungslauf hauptsächlich im Wald stattfindet, wird dieser Sport in seinem Herkunftsland Schweden auch Skogssport (“Waldsport”) genannt.
In letzter Zeit haben sich jedoch auch Formen entwickelt, bei denen in bebauten Stadtgebieten oder in Parkanlagen gelaufen wird.

Der Einzel-OL ist die häufigste Wettkampfform beim Orientierungslauf. Es gibt aber auch Mannschafts- und Staffelwettbewerbe.
Die Disziplinen bei einem Einzel-OL unterscheiden sich vor allem in der Distanz. Für den Sprint benötigen die besten Läufer ungefähr 15 Minuten. Für die Mitteldistanz ist ein Läufer 30 bis 40 Minuten und für die Langdistanz 60 bis 90 Minuten unterwegs.

Bei einem OL-Wettkampf findet jeder eine passende Kategorie. Es gibt Kinder-, Jugend-, Junioren-, Senioren-, Anfänger- und auch Elitekategorien. Diese werden getrennt für Frauen und Männer beziehungsweise für Mädchen und Jungen.