28.11.2015 Weihnachts-OL in Krippen -Jahresabschluss des ESV Lok Bad Schandau

Nun schon zum zehnten Male lud unser Verein, die Mitglieder, Schüler der Grundschulen Bad Schandau und Graupa einschließlich ihrer Eltern und OL-er anderer OL-Vereine, zum Weihnachts-OL nach Krippen ein.
Diesmal waren 31 Läufer der Einladung gefolgt und gingen jeweils auf einer der drei angebotenen Bahnen an den Start.
Obwohl der Lauf immer wieder im gleichen Gelände stattfindet, ist es doch immer wieder eine Herausforderung, besonders auf der langen Bahn. bei der der Hauptteil der Route auf den Hängen des Elb- und Krippentals zu absolvieren ist. Viele Steinposten und ein Gelände ohne markante Auffanglinien machen es den OL-ern schwer. Wer einmal in diesem Gelände die Orientierung verloren hat, hat es schwer Karte und Gelände wieder in Übereinstimmung zu bringen.
Trotzdem kommen auch immer wieder Läufer, die schon mehrmals hier gelaufen sind, und stellen sich der Herausforderung oder nutzen es einfach als anspruchsvolles Training für ihre geplanten großen Läufe.

X-mas-O

3,4 km, 25 Posten und 175 Höhenmeter hatte Organisator und Bahnleger Helmut in die große Bahn hineingepackt. Gleich vom Start weg erst einmal eine lange Laufstrecke, dann gleich den ganzen Elbhang hinauf und im Anschluss wurde dann die Orientierung zwischen den vielen Felsen und Steinen gefordert.
Wer das auf den, durch den einsetzenden Schneefall, rutschig gewordenen Hängen gut überstanden hatte, konnte sich dann bei den letzten Posten zwischen den Krippener Häusern und auf den Elbwiesen auslaufen, denn Orientierung war dann nicht mehr erforderlich, nur noch Laufen im nassen Gras.
Etwas über 30 Minuten brauchten die Besten auf dieser Bahn, ortskundige erfahrene Läufer(innen) in der D 55 waren dann schon mal 80 Minuten unterwegs aber auch die Altersklasse H 70 war vertreten und bestand den Härtetest nach ca. 90 Minuten fehlerfrei.
Die Kinder hatten es da auf ihrer 1,6 km Bahn mit 13 Posten und nur 20 Höhenmetern leichter. Diese verlief nur durch den Ort und über Spielplatz und Elbwiesen. Laufzeiten zwischen 14 und 26 Minuten wurden da registriert. Einige Kinder machten allerdings auf dieser leichten Bahn auch wieder größere Fehler, bzw. liefen schon vom Start weg in die falsche Richtung, weil konzentriertes Kartenlesen oftmals immer wieder ignoriert wird.

Nach der Siegerehrung, mit Kaffee, Stollen und Kakao, gab Helmut einen Überblick über das abgelaufene Wettkampfjahr und einen Ausblick auf das, was im kommenden Jahr geplant ist:

"Wir haben gemeinsam 5 OL-Wettkämpfe organisiert. Alle wurden erfolgreich durchgeführt. Ganz besonders sind die DBK-Ultralang und der BRL Mittel in Papstdorf von vielen Teilnehmern gelobt worden.
An diese Stelle möchte auch ganz besonders all unsern Helfern danken.

Das durchgeführte OL-Training im Verein und an den Schulen hat zu vielen Erfolgen bei Wettkämpfen geführt. Hier möchte ich besonders Florian Hänchen erwähnen, der den Sprung in den Sachsenkader geschafft hat. Auch für 2016 ist er bereits für den Sachsenkader nominiert.
Zwei Läufer haben leider die geforderten Leistungen im zweiten Halbjahr nicht gebracht und wurden für 2016 nicht in den Sachsenkader nominiert.

Für das Jahr 2016 wünsche ich allen unseren OL'ern viel Erfolg und hoffe, dass wir auf den Ergebnissen des Jahres 2015 aufbauen können."

Karl-Heinz

Karte Bahn A

 

19.09.2015 Görlitzer- OL-Tage

Der Görlitzer Orientierungslaufverein organisierte an diesem Wochenende wieder Super-OL Veranstaltungen. Am Sonnabend hieß es, die Sächsischen Meister im Sprint zu ermitteln und Punkte für die Deutsche Parktour zu sammeln. Kurz vor dem Abschluß der diesjährigen Parktourwertung war das für viele ein besonderer Ansporn, zumal die Ergebnisse hier in Görlitz mit einer erhöhten Wertigkeit eingingen.
Am Sonntag folgten dann die Läufe zur Landesrangliste im bekannten Gebiet der Buschschenkenhäuser bei Kemnitz.
Nur auf die Läufe am Sonnabend kann ich hier eingehen, da wir am nächsten Tag dann schon wieder zum nächsten Parktourlauf - in Barleben - unterwegs waren.

Interessante und anspruchsvolle Bahnen hatten die Organisatoren im Kidrontal und in der Görlitzer-Altstadt gelegt. Sogar ein kurzer Abstecher über eine Brücke auf die polnische Seite der Neiße war in die Bahnen mit eingebaut. Es war diesmal schwieriger als zur DM in Freiberg - so die einhellige Meinung der Sprint-OL'er. Bei bestem Spätsommerwetter - die Görlitzer-OL'er, mit Kerstin und Harald Juras an der Spitze, hatten auch das perfekt mit geplant - ging es im ersten Lauf über die Wiesen, Bäche und Parkanlagen im Kindrontal, um dann nach ein paar Höhenmetern das Ziel im Ölberggarten zu erreichen.
Der zweite Lauf forderte dann höchste Konzentration, um bei hohem Lauftempo die richtigen Gassen und Durchgänge zu benutzen. Eine Kontrolle der Postencodes war bei den eng gestellten Posten ratsam, um auch wirklich den richtigen Posten einzulochen.
Mit sechs Läufern war unser kleiner OL-Verein angereist, aber davon konnten leider nur zwei mit Urkunden nach Hause fahren. Helmut haben wir an dieser Stelle, trotz TU- Mitgliedschaft, mit zu den "Unsrigen" gezählt.

Unsere Besten beim Sprint: Viola Kaiser, 2. Platz in der D 55 und Helmut Conrad, Sieger in der H 65

Karl-Heinz

Karte

 

12.-13.09.2015 DM Staffel- & DBK Mannschafts-OL in Biesenthal

12.09.2015 DM Staffel © Britta Hirsch   13.09.2015 DBK Mannschaft © Uwe Brettschneider
Fotos: Britta Hirsch & Uwe Brettschneider (ol-in-bildern.de)

Am Wochende fanden die Deutschen Meisterschaften im Staffel-OL sowie die Deutschen Bestenkämpfe im Mannschafts-OL statt. Bei allerbestem Spätsommerwetter fanden sich ca. 650 Teilnehmer im Wettkampfgelände bei Biesenthal ein. Das Wettkampfzentrum befand sich auf dem höchsten Hügel im ehemaligen Militärsperrgebiet, direkt neben einem verfallenen Munitionsdepot. Die Bahnen wurden in zwei Schleifen rund um diesen Hügel angelegt, womit der Lauf auch für Zuschauer sehr spannend und kurzweilig anzusehen war.
Da wir einen krankheitsbedingten Ausfall zu verzeichnen hatten, bekamen wir in nahezu letzter Minute Unterstützung durch Gabi vom SV Schmalkalden, welche dann gleich als Startläuferin in den Wald durfte. Dieser zeichnete sich aus durch ein sehr welliges Profil mit niedrigem Bodenbewuchs und kleineren Objekten, meist Wurzeln, aber oftmals auch militärischen Hinterlassenschaften. Dadurch konnte das Tempo recht hoch gehalten werden, sauberer Kompasslauf und Lesen der Höhenlinien vorausgesetzt. Allerdings wurde gerade die Rahmenbahn in diesem Gelände doch schon als sehr anspruchsvoll empfunden, wie man auch im Gespräch mit anderen Läufern hören konnte. Daher sind Laufzeiten von 90 Minuten für ca. 4 Kilometer keine Seltenheit. Trotz alledem erreichten wir einen akzeptablen 28. Platz (von 43 Staffeln).

Flori startete an diesem Wochenende für den OL Görlitz, zusammen mit Moritz und Malte. Zum Staffellauf am Samstag schlichen sich leider hier und da kleinere Fehler ein, die dann zum 9. Platz führten (von 20 Staffeln). Dafür nutzten sie ihre Chance am Sonntag, um beim Mannschafts-OL konzentriert und sicher auf den 2. Platz zu laufen (von 20 Teams), womit alle sehr zufrieden waren.

Und das schreiben die Görlitzer dazu auf ihrer Website:

„Vizemeistertitel beim Mannschafts-OL

Moritz Vogt, Malte Borrmann und Florian Hänchen werden Vizemeister

Schönes Spätsommerwetter begleitete die Läufer aus ganz Deutschland beim Team-Wochenende nordöstlich von Berlin. Am 12. und 13.September fanden bei Biesenthal die Deutschen Meisterschaften im Staffel-OL und Mannschafts-OL statt. Die Veranstaltungen hatten eine sehr gute Beteiligung mit Aktiven aus ganz Deutschland. Orientierungstechnisch sehr anspruchsvolle Bahnen waren in hohem Tempo zu bewältigen, da die leicht welligen Wälder sehr gut belaufbar waren.

Das beste Ergebnis für den OL Görlitz erkämpften im Mannschafts-OL in der Altersklasse H14 Moritz Vogt, Malte Borrmann und Florian Hänchen mit Platz zwei. Für diesen Lauf benötigten sie nur 34:18 Minuten. Der Rückstand zu den Siegern aus Dresden betrug 2:47 Minuten. Dritter wurden die Sachsenmeister im Mannschafts-OL von Planeta Radebeul…“

Quelle: OL Görlitz

Danilo

Homepage Team-Wochenende

Karte R-k 402.3, 1. Runde              Karte R-k 402.3, 2. Runde

 

06.09.2015 Landesranglistenlauf des Post-SV Dresden im Tharandter Wald

Hartha

Der bevorstehende Herbst stimmte uns im Kurort Hartha auf das ein, was bei den nächsten Läufen auf uns zukommen wird. Die Temperaturen waren gegenüber den Vortagen merklich gefallen und kalter Wind und Regenschauer begleiteten uns.
Zu dritt waren wir bei diesem Lauf vertreten. Viola, Karl-Heinz und erfreulicherweise endlich wieder mal ein Nachwuchsläufer in der H 10. Jonathan Bär war mit seinem Vater zum Wettkampf gekommen. Durch die Schul-AG in Graupa und über das Trainingslager in Papstdorf hat er gefallen am OL gefunden und wird nun hoffentlich des Öfteren an Wettkämpfen teilnehmen. Seine akzeptable Platzierung in der AK 10 (8. von 13) wird ihm vielleicht Ansporn sein.

Wir Älteren (Viola und ich) wollten einfach nur mitlaufen, um nach der Sommerpause wieder in Tritt zu kommen. Trotzdem waren wir mit unseren Ergebnissen zufrieden. Das heißt, eigentlich war nur Viola mit ihrem Ergebnis so richtig zufrieden. Hätten mich diese widerlichen Brombeeren und das Knüppelholz nicht ständig zu Stürzen veranlasst, (Ich habe noch bei keinem Lauf so geflucht, wie diesmal und die Karte zeigt auch dementsprechende Gebrauchsspuren.) wäre ich sicherlich mit einem besseren Platz zufriedener gewesen.

Unser Dank gilt den Organisatoren des Post-SV. Die Waldbühne bot mit dem großen Zelt gute Voraussetzungen, um auch den einsetzenden Regen einigermaßen trocken zu überstehen.

Karl-Heinz

Ergebnisse

Karte H70

 

29.08.2015 Oberlausitzer MTBO

MTBO

Am 29./30.08.2015 sollten eigentlich die sächsischen Meisterschaften im Mannschafts- bzw. Staffel-OL im Fokus der Fußorientierungsläufer stehen. Allerdings wurde der Termin etwas spät bekannt. Dadurch bekam unsere Jugend ihre Freizeit bereits anders verplant, und ich entschied mich mal wieder, meine Freizeit für einen MTBO im schönen Wehrsdorf zu opfern (na ja, eigentlich zu investieren). Leider konnte ich nur am Samstag zur Mitteldistanz antreten, bekam dafür aber alles, was man in der Lausitz eben so erwarten kann.

Bereits in den technischen Hinweisen konnte man lesen:
„Typisches Gelände des Oberlausitzer Berglandes mit steilen Bergrücken. Dichtes Wegenetz, von breiten Forstwegen bis zu Pfaden. Durch intensive Forstwirtschaft sind viele Wege schlecht befahrbar.“

Bekannt ist das Gelände „Wehrsdorf-Nord“ auch dem gemeinen Orientierungsläufer, zum Beispiel durch den Oberlausitzer OL am 31.08.2013. Der Unterschied zum MTBO? Eigentlich nur die Karte (im Anhang finden sich beide Karten zum Vergleichen) und beim MTBO gibt es eine Wegepflicht. Sonst ist eben alles gleich steil.
Schon auf dem Weg zum Start konnten auf gerade einmal 1200 Metern 70 Höhenmeter überwunden werden.
Außerdem ist es genau so verwachsen – ja, auch angebliche Wege können kniehoch zugewachsen sein und auch da reißt ständig Brennnessel- und Beerenzeugs an den Beinen.
Zudem ist die körperliche Belastung auf dem Mountainbike sowieso eine andere und mancher Anstieg kommt einem noch viel steiler vor als per Pedes. Da hilft dann nur absteigen und schieben, wobei einige Kilo Fahrrad für anständigen zusätzlichen Ballast sorgen. Und der Helm bei den hochsommerlichen Temperaturen ist dann so was wie die eigene Sauna am Kopf rumschleppen.

Als ich also nach ca. 140 Minuten wieder am Ziel ankam, war ich erst mal froh, mich nicht noch für die Langstrecke gemeldet zu haben - obwohl, hätte ich Zeit gehabt…

Danilo

Ergebnisse, Fotos etc.

Karte MTBO

 

24.-27.07.2015 4 Jours de France O’Doubs 2015

Wie jedes Jahr ist die Ferienzeit schneller ran, als man so schauen kann. Und ebenso stellt sich jedes Jahr die Frage, wohin in den Urlaub.
Da Jule ihre französischen Sprachkenntnisse gern festigen möchte, entscheiden wir uns dieses Mal fürs französische Jura, im Departement Doubs, unweit der Schweizer Grenze.
Bei der Vorurlaubsrecherche fällt uns auch ein 4-Tage-OL ins Auge, welcher natürlich ins Programm gepackt werden muss.
Und wie es der Zufall manchmal will, ist Flori mit Wieland und dem (fast) kompletten sächsischen Kader schon eine Woche zuvor zum Trainingslager vor Ort.

Nachdem wir unser Lager auf dem Campingplatz in Saint-Point-Lac, direkt am gleichnamigen See, aufgeschlagen haben, erkunden wir die nähere Umgebung.
Unter anderem wandern wir auf den Mont d’Or (1463 m), welcher zur Schweiz hin über 200 m als Steilwand abfällt. Bei bestem Fernsichtwetter kann man bis zum Genfer See schauen und über allem thront der Mont Blanc.
Außerdem machen wir uns schon mal mit den allgegenwärtigen Steinmauern und Stacheldraht- bzw. Weidezäunen vertraut, die uns auch beim OL noch des Öfteren begegnen werden.
Überhaupt ist die Milchwirtschaft in diesem Teil Frankreichs unüberseh- und hörbar.
Wenn auch im Wald mal keine Zäune oder Weiden zu sehen sein sollten, so ist doch das Glockengebimmel der hier typischen Montbeliard-Kühe nahezu ständig von irgendwoher zu hören.

O'Doubs.1
Le Mont d’Or (1463 m)

Eröffnet wird der Wettkampf zuerst einmal mit einem urbanen Sprint im Örtchen La Riviere-Drugeon. Wir sprinten durch ein kleines Dörfchen, in dem es so aussieht, als sei die Zeit stehengeblieben.
Ein kleiner Hügel mit der Dorfkirche, einer Schule und einer Handvoll Bauernhäuser- bzw. Höfe reicht aus, um die Jagd nach den Punkten zu beginnen.
Als kleines Extra gibt es im Anschluss noch einen freiwilligen, wertungsfreien (Spaß-) Sprint im Nachbardörfchen Bouverans.
Das Besondere daran: alles, was auf der
Karte als Unterstand/Durchgang eingezeichnet ist, sind entweder Schauer oder Schuppen mit landwirtschaftlichem Gerät oder Ställe. Die dünnen Linien in den Ställen stellen Viehgatter dar und dürfen keinesfalls überstiegen werden!
So trifft man auf alles, was auf so einem typischen Hof im Jura eben so kreucht und fleucht, zum Beispiel Hühner, neugierige Hofhunde und eben die typischen braun-weiß gescheckten Kühe. Posten 12 findet man vor einem schönen, roten Oldietraktor und an Posten 14 lassen gerade ein paar der sächsischen Läufer vom sichtlich stolzen Bauern ein Erinnerungsfoto schießen, während der Hahn mit seinem aufgeregtem Krähen gar nicht fertig wird.

Zur 2. Etappe fahren wir nach Mouthe in den Parc Naturel Regional du Haut-Jura.
Leider läuft es dieses Mal nicht so gut für mich. Als ich zum Start laufe, sind bereits fast 30°C. Wir stellen fest, dass es in Frankreich wohl nicht unbedingt üblich zu sein scheint, Getränkeposten anzubieten, worauf aber immerhin in den technischen Informationen hingewiesen wird. Aber offensichtlich ist dies öfters so, denn die einheimischen Orientierungsläufer scheinen vorbereitet und laufen häufig mit Trinkrucksack oder Gürtel.
Jedenfalls finde ich die Posten 1 und 2 so ziemlich auf Anhieb, dann aber ist Schluss mit meiner Glückssträhne, wenn es diese denn im OL überhaupt gibt.
Ich kann Karte und Gelände irgendwie nicht auf einen Nenner bringen und irre durch den Wald. Jeden Posten muss ich ewig lange suchen, was mich bei der Hitze zunehmend mental zermürbt. Nachdem ich den 10. Posten (von 27) um etliche Meter überrenne und mein Kopf seine Mitarbeit einstellen will, entscheide ich mich für Abbruch.
Das Problem(chen) dabei: ich befinde mich im südwestlichen Teil der Karte, das Ziel aber im nordöstlichen Teil. Also mache ich mich auf die gut dreiviertelstündige Wanderung zum Ziel und genieße noch ein paar Wahnsinnsausblicke auf die herrliche Landschaft.
Im Nachhinein erfahre ich, dass wahrscheinlich der Anspruch allgemein sehr hoch ist. 2 Stunden Laufzeit sind auf der Elitebahn der Herren mit immerhin 38(!) Posten, durchaus eine normale Zeit.

Bei Etappe 3 wird ein neuer Versuch gestartet. Das Wettkampzentrum befindet sich jetzt und auch zur letzten Etappe im Skiresort Le Pre Poncet, südlich des Ortes Caux-Neuve.
Das Wettkampfgelände nennt sich Mont Noir – Schwarzer Berg. Ein netter, wissbegieriger schweizer Campingnachbar hat mir am Vortag erklärt, dass es sich bei diesem Waldstück um den größten zusammenhängenden Tannenwald an der schweizer-französischen Grenze handelt.
Diesmal komme ich bedeutend besser mit den Gegebenheiten zurecht, obwohl es für mich auch hier immer noch kleine Ungereimtheiten gibt. Beispielsweise ist die offene l-förmige Lichtung am Posten 8 für mich einfach nicht zu erkennen. Und der Posten steht auch zwischen vielen Bäumen… Die verschiedenen Grünstufen sind bei der derzeitigen Vegetation so auch nicht wirklich ersichtlich und über die Wegesignaturen könnte man ebenfalls diskutieren. Etliche Schneisen sind deutlich besser zu erkennen als so mancher dick eingezeichnete, aber total zugewachsene Weg.
Aber dies soll keine Kritik darstellen, sondern sind meine persönlichen Empfindungen!
Apropos Weg: diese sind meist, Kartensignatur hin oder her, eher mäßig zu belaufen, da überall das typische Juragestein rumliegt und man demzufolge ständig auf losem Schotter und Geröll läuft.
Leider wird diese Etappe auch noch von einer anderen Kleinigkeit überschattet: so stimmen die Postenbeschreibungen auf den Bahnen H12, H18A und H40 überhaupt nicht, weswegen der Lauf in diesen Klasse annulliert wird – sehr zum Leidwesen einiger sächsischer Kaderläufer. Sie hatten gerade an diesem Tag trotzdem einen hervorragenden Lauf.

O'Doubs.3
Die allgegenwärtigen Montbeliard-Kühe

Zur Abschlussetappe erleben wir noch eine Gebirgsüberraschung. Ich muss bereits um 09.10 Uhr starten und es ist im Gegensatz zu den andern Tagen a…kalt! Als wir gegen 07.00 Uhr am Campingplatz los fahren, zeigt das Thermometer 6.5°C, fällt während der Fahrt aber zeitweise auf 3°C ab!
Wenigstens brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, dass es zu warm werden könnte. Als es dann endlich die Sonne durch den Hochnebel geschafft hat, herrschen mit ca. 15°C angenehme, lauffreundliche Temperaturen.
Ansonsten ist natürlich alles der Mitteldistanz recht ähnlich, nur eben diesmal mit richtig langen Kanten. Außerdem wird aus dem dicht bewaldeten Gebiet mit sehr vielen Karstmulden und riesigen Geröllfeldern alles rausgeholt, was an kniffligen Postenstandorten möglich ist.
Der längste Kanten und auch schwierigste Posten auf meiner Bahn befindet sich gleich als Erster in einem Loch. Die Steine im Geröllfeld sind alle komplett moosbewachsen, dazwischen bis zu einem Meter tiefe Spalten und das alles voll mit totem Holz, welches schon Jahrzehnte zu liegen scheint – viel Spaß beim Suchen…
Nachdem noch die zwei Verbindungen zu Posten 2 und 3 „abgearbeitet“ sind, fange ich an, das Gelände zu genießen.
Dabei immer wieder das Geläute der Kühe im Ohr…

Fazit: Wir haben alle wieder viel gelernt und eine traumhafte Gegend kennen gelernt. Und auch wenn es nicht immer ganz so läuft, wie man es sich wünscht – es hat wieder allen wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Danilo

Wielands Bericht auf orientierungslauf.de

Etappe 1               Etappe 2               Etappe 4

Open Sprint

 

13.-27.07.2015 Sachsenkader-Trainingslager in Frankreich

Am 13. Juli 2015 war es wieder soweit. An diesem Tag ging es für den Sachsenkader am Morgen um 08.00 Uhr nach Frankreich ins Trainingslager. Die Fahrt war sehr lang und langweilig. Im Robotron-Bus, in dem ich mitgefahren bin, saßen außer mir noch Konstantin, Malte, Moritz, Paul und Anton. Torsten war unser Fahrer. Wir sind knapp 12 Stunden und 30 Minuten unterwegs gewesen. Als wir dann unser Zelt am Lac de Remoray aufgebaut hatten, war es gegen 21.00 Uhr und wir warteten noch auf Andy, da er unsere Schlafsäcke in seinem Bus hatte.

O'Doubs.2
Lac de Remoray vom Le Morond aus

Am nächsten Morgen mussten wir 08.00 Uhr aufstehen, es ging 09.00 Uhr los zur ersten Einheit. Diese war eine Schleppstaffel zu der ich mit Jonathan eingeteilt wurde. Danach gab es an den Autos Essen.
Nach dem Mittag ging es weiter mit Peters VFFP-OL (Viele Falsche Fehlende Posten-OL). Dabei sollten wir innerhalb von 60 Minuten drei Bahnen laufen. Ich habe allerdings nur zwei davon geschafft.
Nachdem wir wieder am Auto waren und losfahren wollten, war die Autobatterie durch die angeschlossene Kühlbox leer. Aber immerhin hatten wir schöne kühle Getränke…
Am nächsten Tag absolvierten wir einen Golf-OL, zu dem ich mit Konstantin gelaufen bin. Obwohl wir von allen eingeholt wurden, war er recht schön und hat uns viel Spaß gemacht.
Für den Nachmittag hatte Andy einen Isohypsen-OL vorbereitet. Der war bis dahin die coolste Trainingseinheit, da ich auf meiner Strecke der Schnellste war. Ich fand mich einfach super zurecht, da der Wald schön hügelig war – wie bei uns im Training in der Sächsischen Schweiz.
Als wir wieder am Campingplatz waren, bin ich baden gegangen. Gegen 22.00 Uhr verkrochen wir uns in den Schlafsack, denn am nächsten Morgen mussten wir wieder 09.00 Uhr zur nächsten Einheit fahren.
Diesmal ging es nach Lausanne in die Schweiz, wo es echt schön war. Am Nachmittag sind wir die Bahn der WM-Quali der Frauen von 2012 gelaufen. Ich habe über 70 Minuten gebraucht, weil ich nicht mit dem Wald klar kam.
Für Donnerstag hatte Julius einen Ampel-OL geplant. Jeder musste seine Farben selbst einzeichnen, wobei ich nur einmal rot eingezeichnet hatte und als Zweiter im Ziel war.
Nach dem Essen durften wir zum Bergsprint mit anschließendem Downhill-Jagd-OL antreten. Ich lief mit Paul und Martin in einer Gruppe.
Am darauf folgenden Tag dann der Burgsprint. Nach dem Training haben noch ein paar der Sachsenkader eben diese Burg, um die wir gesprintet sind, besucht.
Wir waren aber, wie fast jeden Tag, wieder baden.
Dann gab es noch Torstens Staffelstarts, bei denen wir drei Bahnen absolvieren mussten. Allerdings habe ich zwei davon total verhauen.
Bei Basti’s Gegnerkontakt-OL starteten Martin, Paul und Ich in einer Gruppe. Wir waren an fast allen Zielen gleichzeitig da. Auch hier war es sehr bergig wie bei uns zu Hause im Training, was mir natürlich sehr gefiel.
Am Montag habe ich einen Ruhetag eingeschoben, an dem ich gar nichts gemacht habe außer Karten zu spielen.
Dienstags wurde das öffentliche Trainingsangebot der „4 Jours de France“ genutzt.
Das letzte Training vor dem Abschlusswettkampf war ein Kompass- und ein Gedächtnis-OL.

Die zwei Trainingswochen waren insgesamt wieder mal sehr, sehr schön, was wir auch unseren Betreuern zu verdanken haben. Vielen Dank für die tolle Zeit!

Flori

Wielands Bericht auf orientierungslauf.de

 

20.-21.06.2015 OL-Wochenende an der Ostsee: Doppelsprint in Kiel und 49. Lübecker Orientierungslauf

An diesem Wochenende nahmen wir den weiten Weg in Kauf, um an diesen beiden Wettkämpfen teilzunehmen.
Der Preetzer Turn- und Sportverein richtete im Rahmen der Deutschen Parktour einen Doppelsprint auf dem Uni Campus in Kiel aus und die Lübecker Turnerschaft führte ihren 49. Lübecker Orientierungslauf im Behlendorfer Forst durch.
Leider war die Beteiligung bei beiden Läufen recht gering; schade um die Mühe der beiden organisierenden Vereine. Besonders die Läufe auf dem Uni-Gelände in Kiel hätten von den Sprintfreuden unter den OL-ern mehr Zuspruch verdient, zumal man ja um Punkte in der Parktourwertung kämpfen konnte. Interessante Sprintbahnen hatten die Preetzer-OL-er eingerichtet. Beim ersten Lauf waren die Postenstandorte zwar recht einfach und die Routenwahl brachte kaum Probleme, aber beim zweiten Lauf war dann höchste Konzentration gefragt, um bei hohem Tempo die richtige Route zwischen den großen und kleinen Institutsgebäuden zu finden. Die Karten waren gut lesbar, wenn auch die älteren Läufer lieber einen 4-tausender Maßstab gehabt hätten.
Alles in allem ein sehr gut organisierter "kleiner Doppelsprint" mit nur 35 Läufern. Reichliche Kaffee- und Kuchenversorgung und eine Siegerehrung mit kleinen Präsenten rundeten den Lauftag ab. Auch das Wetter hatten die Veranstalter im Griff und wer nach dem Lauf noch Zeit und Lust hatte, konnte sich auch noch einen Eindruck vom Treiben anläßlich der Kieler-Woche machen und die zahlreichen Großsegler bestaunen, die im Hafen lagen und auf die große Parade am folgenden Wochenende warteten.
Also, die OL-er, die nicht bei diesem Doppelsprint dabei waren, haben etwas verpasst.

Auch unsere Teilnahme an dem Lauf der Lübecker-OL-er haben wir nicht bereut. Anfangs waren wir zwar von der Belaufbarkeit des Waldes nicht so überzeugt, aber der erste Eindruck hatte uns etwas getäuscht. Eine gute Karte und beherrschbare Bahnen boten gute Voraussetzungen für einen interessanten kleinen Lauf. Man hätte sich sogar für eine längere Bahn entscheiden können. Es gab keine Altersklassenwertung sondern nur Wertungen innerhalb der 7 Bahnen mit Längen von 2 bis 9 km.
Auch hier rundete eine Siegerehrung mit kleinen Präsenten den Lauf ab.
Vielen Dank an die Preetzer- und Lübecker- OL-er für die Organisation dieses schönen OL- Wochenendes.

Viola & Karl-Heinz

Karte Kiel, 20.06.2015

Karte Behlendorf, 21.06.2015

 

01.-03.05.2015 Jugend- und Juniorenländervergleichskampf & blackforest3days

JLVK 2015
Foto: Peter Gawlitza

 

18.-19.04.2015 Epilog DBK Ultralang-OL & BRL Mittel-OL

Am 18./19. April lud der ESV Lok Bad Schandau zu den Deutschen Bestenkämpfen auf der ultralangen Strecke sowie einem Bundesranglistenlauf auf der mittleren Distanz ein. Bei (fast) bestem Laufwetter kamen an beiden Tagen jeweils ca. 500 Sportler aus ganz Deutschland, der Schweiz, Ungarn und Lettland nach Papstdorf. Mit solch einem großen Wettkampf betraten wir Neuland, denn bis dahin hatten wir nur kleinere Veranstaltungen organisiert. Dieser nun stellte uns vor organisatorische Herausforderungen – es mussten Karten gezeichnet bzw. aktualisiert, Genehmigungen eingeholt, ein Massenquartier bereitgestellt, Preise und Medaillen besorgt und angefertigt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Mit jedem Tag stieg die Anspannung, ob wir auch ja nichts vergessen hätten und ob alles gut gehen würde.

Abschließend kann man jedenfalls sagen, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg war. Die Teilnehmer fanden und finden immer noch viele positive Worte für unseren kleinen Verein und die vielen Helfer. Auch die Kleinen freuten sich über den Kinder-Orientierungslauf auf dem Schulgelände.

Bleibt nur noch, uns bei den fleißigen Helfern zu bedanken: Familie Flechsig, Familie Kästner, Günther Gebauer, Frieder und Käthe, Antje und André, Anne und Steffen, „unserem“ IT-Experten Andrej, Floh und Cosima, die Parkplatzprofis Udo und Talle und natürlich Mimö und Achim für die Moderation der Siegerehrung.

Vergessen wollen wir auch die Mitarbeiter der Bergwacht, Herrn Berger und Herrn Gräfe, nicht, welche zum Glück nichts zu tun hatten. Weiterhin gilt unser Dank der Gemeinde Gohrisch, der Grundschule Papstdorf, „Annas Hof“ aus Gohrisch, der Kur- und Tourismus GmbH Bad Schandau sowie dem Sachsenforst für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

Sollte irgendwer jetzt untergegangen sein, so bitten wir dies zu entschuldigen – unser Dank gilt allen Helfern!

Danilo im Namen aller Orientierungsläufer des ESV Lok Bad Schandau

Massenstart DBK 2015
Massenstart der Eliteklassen vor imposanter Kulisse, Foto: Konrad Tonn (presse@orientierungslauf.de)

 

11.04.2015 Sächsische Meisterschaft im Mittel-OL an der Lohmener Klamm

Bei bestem Frühsommerwetter luden uns die Dresdner-Post-OL-er zur Sächsischen Meisterschaft im Mittel-OL nach Porschendorf ein. Eine große Wiese bot bei bestem Sonnenschein reichlich Platz für das Wettkampfzentrum einschließlich Parkplatz. Vielen Teilnehmern war das Wettkampfgelände sicherlich, vom Dresdner-Winterserienlauf im Januar vorigen Jahres, bekannt. Diesmal hatte man nun die Karte bis an die Lohmener Klamm erweitert. Der gewählte Maßstab von 1:5000 ermöglichte auch im Felsgebiet eine gute Lesbarkeit und Orientierung. Beherrschbare Postenstandorte und lange Laufstrecken waren die Grundlage für schnelle Laufzeiten. Die noch nicht erwachte "Brombeer-Natur" unterstützte das Lauferlebnis im Lohmener-Wäldchen.
Vielen Dank an die OL-er vom Post SV für die perfekte Organisation dieses Laufs in den Frühling.
Unsere Ergebnisse verteilten sich in sieben Altersklassen auf die Plätze 1 bis 5, 7 und 9; wobei ich "unsere TU-Läufer" mitgezählt habe. Leider nahmen zwei unserer Aktiven nicht am Lauf teil, sonst hätten wir für unseren Verein von einer guten Beteiligung bei dieser Sächsischen Meisterschaft sprechen können.

Karl-Heinz

LRL Lohmen

Ergebnisse

Karte

 

07.-11.04.2014 Sachsenkader-Fels-OL-Osterferien

Am Dienstag in den Osterferien war es wieder so weit. Mit dem Sachsenkader fuhren wir in das Trainingslager nach Jonsdorf. Da ich die Gegend dort bereits von mehreren Wettkämpfen kannte und alles sehr unserer Sächsischen Schweiz ähnelt, freute ich mich ganz besonders.
Nach und nach trudelten gegen 10.00 Uhr alle ein, auch die Brandenburger waren wieder dabei. Um uns gleich zu zeigen, wie die nächsten Tage werden sollten, hatten wir gegen 11.00 Uhr unsere erste Trainingseinheit – einen kleinen Felsensprint. Nach dem Mittag war Leitlinien-Verfolgungs-OL, bei dem wir innerhalb eines Korridors die richtigen Postenstandorte herausfinden sollten.
Am Mittwoch gab es dann einen Jagdstart und einen Routenvergleichs-OL.
Donnerstags hatte Wieland einen besonderen Leckerbissen vorbereitet – wir trainierten auf der Karte Kanafasek, die beim SAXBO 2010 genutzt wurde. Zum Start konnten wir mit den Autos fahren, doch nach dem Trainingslauf mussten wir die ca. 4 km lange Strecke zur Jugendherberge in Jonsdorf zu Fuß zurücklegen. Weil wir einmal so schön dabei waren, gab es am Nachmittag noch eine Regenerationswanderung in die Jonsdorfer Felsenstadt. Dabei erkletterten wir uns einen Aussichtspunkt und machten dort Pause. Konstantin und ich kraxelten noch ein Stück höher. Zurück ging es dann über das Schnapslager und durch das Schwarze Loch.
Am Freitag fanden dann noch ein Kompass-Fenster-OL und die Abschlussstaffel statt.
Samstags ging es dann schon wieder nach Hause, aber vorher fuhren wir noch nach Porschendorf. In der Lohmener Klamm wurde von Post SV Dresden ein Wettkampf durchgeführt. Es zeigte sich, dass dieser einen guten Abschluss für unser Trainingslager war, denn auch hier war es sehr felsig. Ich war mit meinem dritten Platz ganz zufrieden, obwohl ich doch auch wieder einige Fehler gemacht hatte.
Das Trainingslager war richtig toll und ich freue mich schon auf das Nächste im Sommer. Danke Wieland, Peter, Andy und alle anderen!

Flori

Karte Felslabyrinth-Sprint

Karte Leitlinien-Verfolgungs-OL

 

29.03.2015 Coburger Stadtmeisterschaft

Obwohl uns die Wahl wieder schwer fiel, an welchem Wettkampf wir uns an diesem Wochenende beteiligen sollten, hatten wir uns für die weite Anfahrt nach Coburg entschieden, um das interessante Parkgelände an der Veste Coburg kennen zu lernen.
Auf die, am gleichen Tag stattfindenden Kreismeisterschaften des Harzkreises in Bad Suderode, mußten wir somit verzichten.

Das Gelände des Hofgartens war bereits 2011 Ort der Austragung der Deutschen Sprintmeisterschaften. Über 700 Wettkämpfer liefen damals im Park und der Coburger Innenstadt.
Nur 55 Läufer waren es diesmal, die sich an den Stadtmeisterschaften beteiligten. Die Wiesenflächen ermöglichten zwar schnelles Sprinten, aber die Höhenmeter bis hinauf zur Veste Coburg forderten von den Läufern auf den langen Bahnen dann schon Einiges.

Die kleine Freilichtbühne unterhalb des Gebäudes des Kunstvereins, bot nur wenig Platz für ein Wettkampfzentrum. Toilettenbenutzung war nicht vorgesehen und die Veranstalter hatten offensichtlich auch kein schlechtes Wetter eingeplant, denn an eine Überdachung für das Org.-Büro und den Starter hatte man nicht gedacht.
Als wir auf die Bahn gingen, konnten wir mit dem Wetter ja auch noch zufrieden sein. Die leichte Laufkleidung mußte allerdings wieder im Rucksack bleiben - kühle Temperaturen und Wind verlangten nach etwas wärmeren Sachen.

Veste Coburg

Das Startverhalten, der vor uns startenden Läufer, ließ bei uns einige Fragen aufkommen: Wieso studieren auch die guten Läufer nach dem Start die Karte so ungewöhnlich lange, bevor sie loslaufen? Als wir unsere Karten dann in den Händen hatten, wussten wir warum: Der Kartenmaßstab war zwar 1: 5.000, aber die feingliedrige, detailreiche Bebauung am Randes des Parks, die schon auf dem Weg zum ersten Posten gequert werden mußte, war trotz des eigentlich guten Maßstabes, auch für Nichtbrillenträger kaum erkennbar. Eine Ausschnittsvergrößerung dieses Bereiches wäre sinnvoll gewesen.
Somit konnte die Routenwahl gleich nach dem Start schon zum Problem werden. Die gleiche Situation dann beim Anlaufen der letzten Posten, die wieder im bebauten Teil postiert waren. Wer sich vor dem Start nicht kundig gemacht hatte, wo denn die Zielstation steht, konnte dann nochmals Probleme bekommen. Startdreieck und Zielkreise waren übereinander gedruckt und die Zielstation stand inmitten der begrenzten Fläche, die als WKZ für Org.-Büro, Start, Umkleide- und Aufenthaltsbereich der Läufer vor und nach dem Lauf diente. Zusätzlich konnte der letzte Posten der mittleren und langen Bahnen, der nur max. 10 m vom Ziel entfernt war, zur Verwirrung beitragen. Der Postenkreis bildete auf der Karte mit dem Startdreieck und den Zielkreisen fast eine Einheit. Hier half nur eine "Vorstart-Rundumbesichtigung", denn die letzten Posten waren ja, aufgrund ihrer Nähe zum WKZ einsehbar. Läufer, die sich nicht richtig "Vororientiert" hatten, standen dann schon mal am Posten 99 und fragten: Ist denn hier Schluss?

Nun aber zu unseren Läufen.
Entsprechend unserer eigenen Festlegung, startete ich 2 Minuten vor Viola. Wir liefen die gleiche Bahn. Die Route zum ersten Posten hatte ich etwas länger gewählt und auch noch den falschen Weg benutzt. Damit hatte Viola mich schon eingeholt. Der Lauf im Gelände des Hofgartens bereitete keine Probleme. Die Postenstandorte waren einfach und unsere Höhenmeter verkraftbar. Zum Ende unseres Laufes kam aber dann Regen auf. Somit begannen für mich als Brillenträger die Probleme und nur noch mit vermindertem Lauftempo ging es ins Ziel.

Der Regenschauer war glücklicherweise nur von kurzer Dauer und so konnten wir - nach unserer "Trockenlegung" - noch einen Spaziergang zur Veste Coburg unternehmen.
Vorher hatte Viola noch die Laufzeiten mit ihrer Konkurrentin Renate verglichen und freudig festgestellt, daß sie den ersten Platz belegt hatte. Leider waren in ihrer Altersklasse, der D 55, nur zwei Läuferinnen gestartet, so daß nur maximal 90 Punkte für die Parktourwertung zu erreichen waren.
Mit meinem zweiten Platz war ich zwar zufrieden aber es gab für mich nur wenige Punkte, denn der Abstand von über 5 Minuten zum Sieger war doch zu groß.

Viola & Karl-Heinz

Ergebnisse

Karte D55, H65

 

28.03.2015 Ostsachsenmeisterschaft in Obergurig

Am Samstag war in Obergurig die Ostsachsenmeisterschaft. Eigentlich sollte ich ja in der D16 laufen. Weil wir aber sehr neugierige Bekannte haben und diese sich nicht alleine zum ersten Mal auf die Strecke wagten, blieben mir ein Kilometer und 60 Höhenmeter erspart. Zusammen liefen wir dann in der Offen Mittel. Es war sehr lustig. Natürlich konnten wir nicht sooo schnell machen, weil ich alles erklären musste. Wir hatten eine Menge Spaß und durch die angekündigte gute Verpflegung im WKZ hatte besonders einer von uns (Smiley) einen Mordsansporn…
Es war eine schöne Strecke. René und Susi kamen super mit der Karte zurecht und ich musste kaum bessere Routen vorschlagen. Die ersten drei Posten liefen wie geschmiert. Zum vierten Posten haben wir aber sehr viel Zeit gebraucht. Wir haben viel zu weit vorn gesucht und sind nur auf gut Glück weitergelaufen. Und dann fanden wir endlich den Posten. Zu unserem fünften Anlaufpunkt brauchten wir auch etwas länger. Die restlichen Posten fanden wir dann wieder sofort. Insgesamt brauchten wir eine und eine halbe Stunde. René und Susi waren sehr stolz und erfreut. Vor allem René war nach dem Lauf sehr zufrieden mit sich und bekam endlich seine lang ersehnte Bratwurst (noch’n Smiley).
Nach diesem Erlebnis werden wir die beiden sicherlich wieder einmal beim OL antreffen.

Jule

28.01.2015 1. Lauf der Dresdner Sprintserie in Graupa

Schon ist wieder mal ein Januar fast rum, und schon ist wieder der letzte Mittwoch des ersten Monats ran. Und was bedeutet dies?
Genau, der erste Lauf der Dresdner Sprintserie findet statt. Da diese ja schon “fast traditionell” von Helmut, bzw. uns, dem ESV Lok Bad Schandau, eröffnet wird, sollte das natürlich auch in diesem Jahr so sein...
Helmut hatte wiederholt nach Graupa zum (Nacht-)Sprint-OL eingeladen. Das letzte halbe Jahr nutzte er einen Teil seiner eh schon viel zu knapp bemessenen (Unruheständler-)Zeit, um eine neue Sprintkarte rund um das Graupauer (oder Graup’sche, wie die Ureinwohner so sagen) Schloss anzufertigen.
Primär um den Schülern der Grundschule mal was anderes als den Borsbergwald zu bieten, aber natürlich auch um Dresdner Orientierungssprinter in neues, unbekanntes Gelände zu schicken, damit diese dann im Schein der Stirnlampen Posten anlaufen können.
Offensichtlich gefiel das Gelände und die Karte, wenn auch, wie bei Helmut gewohnt, nicht mit den ganz kurzen Sprintzeiten zu rechnen war.
Wie steht es doch so treffend auf ol-in-dresden.de: “
...Helmut Conrad bot 75 mitunter relativ Weitgereisten zum Auftakt unserer Serie einen interessanten langen Sprint auf seiner neusten Karte durch wechselndes Graupaer Gelände: Schule, Dorf, Sumpfwiesen, (Schloss)Park, Wald - alles dabei. Danke-schön! Diesmal mauste auch keiner Posten. So soll es weitergehen.”
Damit ist eigentlich alles gesagt, das nächste Mal dann in der Dresdner Seevorstadt bei Wieland.
Ich freue mich schon...

Danilo

Ich fand die Posten 1-6 sehr gut. Zum Posten 7 habe ich die falsche Richtung eingeschlagen. Posten 8 war wieder sehr leicht zu finden. Den 9.-12. Posten fand ich auch noch gut. Zu den eigentlich leichten Posten habe ich immer Fehler gemacht. Die 17 und 18 habe ich wieder gut gefunden obwohl sie eigentlich leicht waren. Die 19 habe ich auch super gefunden. Als ich zum 20. Posten gelaufen bin, bin ich in aus der Karte raus gerannt und dann fast noch so weit, dass ich es nicht bemerkt hätte. Nach dem 20. waren die letzten Posten sehr leicht.

Flori

Karte